GRÜNE SOSSE FESTIVAL 2010
hr2 kultur –Beitrag von Martin Maria Schwarz:
Der Grüne Soße Festivalbericht
Sieger im Finale 2010:
1. Platz: Die Gerbermühle
2. Platz: Zum Gemalten Haus
3. Platz: Das Wein-Lädchen
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TESTE DIE BESTE . . .
Die Tagessieger
1. Tag – 1. Mai 2010…………………………………….Zum Gemalten Haus Schweizer Straße 67 60594 Frankfurt
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2. Tag – 2. Mai 2010 …………………………………….Frankfurter Küche Hanauer Landstraße 86 60314 Frankfurt |
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3. Tag – 3. Mai 2010 …………………………………….Wein-Lädchen Hainbuchenstraße 48 60529 Frankfurt
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4. Tag – 4. Mai 2010…………………………………….Apfelwein Föhl Marktplatz 1 63263 Neu-Isenburg
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5. Tag – 5. Mai 2010…………………………………….Gerbermühle Gerbermühlstraße 105 60594 Frankfurt |
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6. Tag – 6. Mai 2010…………………………………….Speisekammer Alt Heddernheim 41 60439 Frankfurt |
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7. Tag – 7. Mai 2010…………………………………….Landgasthof Grüner Baum Frankenstraße 24 61191 Rosbach |
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Frankforder Grie Soß
Grie Soß gibts heut zum Middaachesse
mit siwwe Kräuder, all aus Hesse.
Borretsch, Schniddlauch sinn debei
Pimbinell kimmt aach enei,
eweso e Porzjon Kresse.
Saueramfer net vergesse!
Dann noch Kerwel, Pedersillje:
E Festmahl fer die ganz Famillje.
Was hat das Grüne Soße Festival mit dem Universum gemeinsam? Es dehnt sich aus! Mindestens bis zum Roßmarkt vom 1. bis 8. Mai 2010.
Was sich vor einem Jahr noch wie Zukunftsmusik anhörte, wird im Mai 2010 Wirklichkeit: Das Grüne Soße Festival hat das schlagende Herz Frankfurts erobert, den Roßmarkt. Dort tobt vom 1.-8. Mai der Kampf von sieben mal sieben Köchen um die sieben Kräuter, sprich: die Grie Soß. Am letzten Abend wird in einem rauschenden Finale unter den Abendsiegern der Vorrunden die Beste aller Besten Soßen gekürt.
Wo kommt die Grie Soß her? Vom Markt natürlich und deshalb wird sich dieses Jahr zum ersten Mal um das Festival herum echtes Markttreiben entfalten: Apfelweinstände, Senfmühlen, Handkäse, Hessenpralinen, ein Mittagstisch, eine unvergessliche Grüne-Soße-Packstation und vieles mehr beleben den Roßmarkt auch tagsüber und lassen ein etwas anderes Miniaturfrankfurt entstehen.
Und weil Kochen inzwischen auch was für coole Kids ist und Grie Soß schneller ist als Fast Food, aber doppelt so grün, treten dieses Jahr tagsüber auch Schüler von sieben mal sieben Schulen gegeneinander an und kochen um die Wette. Klassen können klasse kochen, wenn man sie läßt! Bereits im Voraus bekommen die Schüler einen „grünen Rucksack“, der sie mit Rezepten, Gewürzen und Infos zu guter Ernährung füttert – für das Leben jenseits von Pausenbrot und Pommes. Jeden Tag ab 12.30 Uhr gibt es ein Liveprogramm mit Jugend-Bands, Interviewgästen und einer Jury zum Abschmecken.
Foto: Jürgen Däuwel
Am Abend kommt das Fest dann zu seinem Höhepunkt, dem, was ihm seit zwei Jahren ein unverwechselbares Gesicht gegeben hat: der beliebte kulinarisch-kulturelle Wettbewerb. Frankfurts Gastronomen kreuzen die Kochlöffel und kämpfen um die beste aller denk- und “kochbaren” Grünen Soßen. Jeden Abend werden sieben Grüne Soßen mit Kartoffeln und Eiern dem Saalpublikum zur Verkostung serviert. Jeder kann und soll von allen Soßen kosten, doch bis auf einzelne Geheimnisträger des Festivalkomitees weiß niemand, aus welchem Topf welche Grüne Soße hervorgegangen ist.
Damit die Soße besser schwimmt, wird neben dem traditionellen Apfelwein zum Essen auch Wein von renommierten Weingütern der Umgebung aufgetischt. Und es geht frankfurterisch-demokratisch zu: Das essende Publikum bestimmt den Tagessieger und wählt am letzten Abend den Kräuterkönig.
Untermalt wird dieses heroische Ringen durch die Creme de la Creme der Frankfurter E- und U-Kultur: Frank Wolff, Bäppi La Belle , Jo van Nelsen & Thorsten Larbig, Sabine Fischmann, Roy Hammer & Trude Blume , Petra Woisetschläger/Udo Betz & Jos Rinck singen und musizieren, was Stimme, Klavier, Cello oder E-Gitarre hergeben. Und die Mainsirenen lassen betörende Sirenentöne hören.
Durch das Festival führt wie schon die letzten Jahre als Veranstalter der charmanteste Mann Frankfurts – Anton Le Goff: Begleitet wird er von Andreas Neuwirth (Keyboard) und der Hilde aus Bornheim (Stefani Kunkel), der wohl skurrilsten Bühnenjury, die Kräuter je gesehen haben.


































